Samstag, 4. März 2017

Rezension | "Am Anfang war dein Ende" von Faye Kellerman

HarperCollins | eBook | 374 Seiten | 06. März 2017 | B01F5A2KC0
Originaltitel: The Theory of Death (2015)

"Seine Theorien entstanden nicht im luftleeren Raum. Und was haben seine Forschungen mit seinem schrecklichen, viel zu frühen Tod zu tun?" // bei 31%
Decker/Lazarus Band 23

  

Ein junger Mann liegt erschossen im Winterwald von Greenbury, New York. Es sieht nach Selbstmord aus, aber Detective Peter Decker zweifelt daran. Der Tote ist Elijah Wolf, ein brillantes Mathegenie und Student des nahen Colleges. Hinter den ehrwürdigen Mauern der Elite-Uni beginnt Decker nach Antworten zu suchen und stößt dabei auf ein akademisches Schlangennest in dessen Mitte er Missgunst und Mord findet …


Faye Kellerman hat Mathematik und Zahnmedizin studiert, es dann aber vorgezogen, hauptberuflich zu schreiben. Ihre Krimis, insbesondere um das jüdische Ermittler (Ehe)Paar Peter Decker und Rina Lazarus, haben sich weltweit über 20 Millionen Mal verkauft. Mit ihren vier Kindern und ihrem Ehemann, dem New York Times-Bestseller Autor Jonathan Kellerman, lebt die Autorin in Kalifornien und New Mexico.


37 Kapitel


"Am Anfang war dein Ende" war mein erstes Buch der Serie um Peter Decker und Rina Lazarus, aber vermutlich nicht mein letztes. Es gibt in diesem Band einige Andeutungen auf vorherige Geschehnisse und die Beziehungen zwischen den Figuren und ihre Hintergründe sind etwas nebulös geblieben, was mir die Lektüre nicht erschwert, jedoch definitiv neugierig auf die vorherigen Bücher gemacht hat.

Der Fall in diesem Band war gut aufgebaut. Ich habe noch nicht viele Krimis gelesen, die sich ausschließlich mit der akademischen Welt befassen, und die Autorin gibt hier einen guten Einblick. Die mathematischen Themen, mit denen sich alle Verdächtigen und Zeugen befassen, waren ziemlich kompliziert, sodass ich ehrlich gesagt versucht war, die Szenen, in denen es um sie geht, zu überfliegen. Letztlich war von Vorteil, dass die Ermittler selbst keine Mathematiker sind, da der Stoff für sie auf eine für Laien recht verständliche Ebene heruntergebrochen werden musste, was mir das Lesen vereinfacht hat, und die Informationen über praktische Anwendungsgebiete fand ich interessant.
Die Ermittlungen selbst wurden meiner Meinung nach gut dargestellt; die Polizisten kamen zwar manchmal nur langsam voran, aber das kam mir realistisch vor und hat mich nicht wirklich gestört, vor allem, da die Autorin verschiedene Motive und Theorien in den Raum geworfen hat und man sich so zusammen mit Decker Gedanken machen konnte. Die Auflösung war für mich stimmig und mir haben die falschen Fährten, die dazwischen gelegt wurden, gut gefallen.

"Am Anfang war dein Ende" bekommt von mir 3,5/5 Sternen. Insgesamt hat das Buch mir gut gefallen, zwischendurch war es jedoch ein bisschen trocken. Auf den Rest der Reihe bin ich trotzdem gespannt.


Herzlichen Dank
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... an den Verlag, der mir das Buch über Netgalley zur Verfügung gestellt hat.
Kennt ihr das Buch schon?
Oder seid ihr neugierig darauf geworden?
Noch ein schönes Wochenende :)

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