Montag, 13. Juni 2016

Montagsfrage 24 | Machen Lesespuren im Buch (Annotationen, Unterstreichungen, Besitzvermerke) ein Buch für Dich wertvoller oder mindern sie den Wert?



Auf dem Blog von buchfresserchen wird jede Woche die sogennante "Montagsfrage" – eine Frage rund um Bücher – veröffentlicht.

Die Frage diese Woche lautet: 

Machen Lesespuren im Buch (Annotationen, Unterstreichungen, Besitzvermerke) ein Buch für Dich wertvoller oder mindern sie den Wert?


Ich bin ein sehr penibler Mensch im Umgang mit Büchern, weswegen ich Bücher auch sehr ungern gebraucht kaufe – mich stören schon einfache Leserillen (die Mängelexemplar-Stempel stören mich dagegen nicht, weil man sie nicht sieht, wenn die Bücher im Schrank stehen). Da ich eben so penibel bin, stören mich Unterstreichungen, Besitzvermerke und ähnliches – außer natürlich bei Uni-Büchern. Da muss das einfach sein, weil es für mich das Lernen erleichtert.
Widmungen von Freunden, Autogramme von Autoren und ähnliches machen ein Buch für mich dagegen umso wertvoller, weil es ein Buch personalisiert und man daher schöne Erinnerungen damit verbindet.


Wenn es neugekaufte Bücher sind, achte ich darauf, keine Lesespuren zu hinterlassen - ich markiere mir nichts und ich schreibe nicht in die Bücher, auch keinen Besitzvermerk. Selbst bei meiner Schullektüre habe ich mich sehr schwer getan, Markierungen zu setzen. Was ich allerdings sehr gerne mag, sind Widmungen, wenn ich ein Buch geschenkt bekomme, und auch die Idee eines Wanderbuchs mit Anmerkungen der verschiedenen Leser finde ich interessant, auch wenn ich dafür vermutlich kein brandneues Hardcover nehmen und das betreffende Buch noch einmal "unmarkiert" kaufen würde...
Wenn ich ein Buch gebraucht kaufe, stören mich Besitzvermerke - solange sie nicht im eigentlichen Text stehen - nicht. Anmerkungen oder Kritzeleien innerhalb der Geschichte würden mich allerdings nerven.
Auf eure Antworten zur Montagsfrage sind wir schon sehr gespannt.
Wir wünschen euch einen schönen Tag und einen guten Start in die neue Woche.

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